Speaker/innen

Jana Hensel
Schriftstellerin und Journalistin

Aufgewachsen in Leipzig war Jana Hensel zur Wendezeit 13 Jahre alt. In ihrem Buch „Zonenkinder“ schreibt sie über ihre Erinnerungen an die DDR und den harten Bruch, den die Wende 1989 bedeutete. Ein Bestseller, der eine Debatte auslöste. 16 Jahre danach kommt das Streitgespräch zwischen Hensel und dem Kultursoziologen Wolfgang Engler zu einem Zeitpunkt, an dem die Bilder aus Chemnitz die Öffentlichkeit verstören. In „Wer wir sind“ legen sie den Fokus auf die Nachwendezeit und fragen: Was bedeutet es, ostdeutsch zu sein? Damit vollziehen sie einen Paradigmenwechsel: „Wir müssen uns alles noch mal neu anschauen, weil wir eine gigantische Emanzipationsbewegung von rechts erleben.“ Ihre These: „Im Hass auf den anderen artikuliert sich immer eine sehr umfassende Kritik an den Verhältnissen.“

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